05.02.2012 00:53:05

Aber bitte mit Bio!

Kulinarisch auf höchstem Niveau

Aber bitte mit Bio!

Der Antikhof Bissee war einst das erste Restaurant in Schleswig-Holstein, das sich Bio-zertifizieren ließ. „Wenn Sie mich fragen: ‚Lohnt sich Bio?‘, antworte ich mit einem klaren Ja! Die Rohstoffe sind besser, Geschmack und Qualität überzeugen. Das spricht neue Gäste an“, so Geschäftsführer Dieter Mengel. Er setzt täglich zwei Bio-Gerichte auf die Karte. „Das sind Gerichte, über die man etwas erzählen kann. Die regionale Herkunft der Zutaten bietet Stoff für Geschichten und Gespräche. Das ist ganz wichtig in der Gastronomie“, erklärt Dieter Mengel.

Bei der Verfügbarkeit regionaler Bio-Rohstoffe hat sich in den vergangenen zehn Jahren sehr viel getan. Carola Ketelhodt vom Bioland-Landesverband: „Es geht heute nicht mehr nur um Kartoffeln und Wurzeln. Bio-Landwirte und Bio-Gemüsegärtner haben sich auf die Bedürfnisse der Gastronomie eingestellt.“ Sie bauen Feingemüse und alte Sorten an. Sie züchten regionale Nutztierrassen. Die Bio-Rohstoffe aus der Region können Gastronomen von einem Vollsortiment-Großhändler, einem Frische-Lieferservice oder direkt von Bio-Landwirten beziehen.

 

 

Abb.: Bio-Landwirte sind auf die Bedürfnisse der gehobenen Gastromie eingestellt: bauen Feingemüse-Sorten an und züchten seltene Nutztierrassen.

 

Handwerkliches Können ist gefragt  
Der Antikhof Bissee reagiert auf die höheren Einkaufskosten für  Bio-Fleisch durch eine geschickte Auswahl der Gerichte. „In der Anfangszeit dachten wir, wir müssten viel Fleisch einsetzen. Heute sind unsere Bio-Gerichte auch vegetarisch. Wir bieten mal ein Bio-Dessert an oder eine Suppe“, berichtet Mengel.    
Wer ein Bio-Gericht auf die Speisenkarte setzt, darf bei diesem Gericht nur Zutaten in Bio-Qualität einsetzen. Das gilt für das Bratfett, über die Beilagen bis zur Dekoration mit Petersilie. Wer nur einzelne Komponenten in Bio kocht oder einen einzelnen Rohstoff wie Bio-Kartoffeln einsetzt, muss dies in der Speisenkarte unmissverständlich vermerken, so Dr. Axel Woitowitz von der Kontrollstelle „Abcert“.

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Das Bioland-Gastronomiekonzept
Der Bioland Verband bietet bundesweit professionelle Unterstützung bei der Integration von Bio-Lebensmitteln im gastronomischen Außer-Haus-Bereich. Was im einzelnen zu beachten ist, erfahren Sie hier.

Wie kann ich Bioland Gastro-Partner werden?
Grundlage für ein Bio-Angebot in der Gastronomie ist eine Zertifizierung nach EG-Öko-Verordnung. Als Bioland Gastro-Partner schließen Sie zusätzlich mit Bioland einen Gastro-Partner-Vertrag ab und haben so die Berechtigung mit dem Bioland Warenzeichen zu werben und können auf eine Vielzahl von Serviceleistungen wie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Schulungen etc. zurückgreifen.

Das Bioland Zeichen ist, laut aktueller Umfragen,  bei 80 Prozent der Verbraucher bekannt und steht für Regionalität, Transparenz und Glaubwürdigkeit.

Kosten:
Die Kosten sind abhängig von der Betriebsgröße.

Bio-Status:
Der Bio-Anteil muss wertmäßig mindestens 70 Prozent betragen. In Ausnahmefällen kann mit einem geringeren Bio-Anteil begonnen werden. Im Bereich Betriebsrestaurant liegt der Bio-Anteil bei mindestens 20 Prozent.

Zielgruppen:

Gastronomie, Hotellerie, Betriebsrestaurants,
Catering, Kliniken.


Immer mehr Küchenverantwortliche erkennen die Chance, ihr Speisen-Angebot mit hochwertigen Speisen und Getränken in Bio-Qualität zu ergänzen. Diese Entwicklung unterstützt Bioland als größter Bioverband Deutschlands mit seiner langjährigen Erfahrung und bietet der Außer-Haus-Verpflegung (AHV) professionelle Unterstützung bei der Einführung von Bio-Lebensmitteln an.




Ihre Vorteile:
1. Sie und Ihre Gäste profitieren durch die hohe Bekanntheit und Glaubwürdigkeit der Marke Bioland. Das Markenzeichen Bioland weist bundesweit den mit Abstand höchsten Bekanntheitsgrad bei Bio-Lebensmitteln auf. Über 80 Prozent der Konsumenten kennen das Bioland-Logo wie Marktforschungen zeigen.

2. Sie erhalten Premium-Qualität und somit noch mehr Qualität und Sicherheit. Produkte mit dem Bioland-Siegel unterscheiden sich bei Herstellung und Verarbeitung durch strengere Richtlinien als Produkte mit dem EU-Bio-Siegel.

3. Ob regionaler Landwirt oder überregionaler Verarbeiter –  Bioland verfügt mit 4.500 Landwirten, 700 Verarbeitern sowie einem bundesweiten Netzwerk über ein breites Angebot an Rohwaren und Verarbeitungsprodukten. Frische und saisonale Produkte aus der Region haben dabei einen hohen Stellenwert.

4. Unser Gastro-Team mit Ernährungswissenschaftlern, Fachleuten der Bio-Branche und AHV gewährleistet kompetente und serviceorientierte Unterstützung und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Kontakt & Infos:apbioland72_125

Sonja Grundnig

Dipl. Ernährungswissenschaftlerin
Außer-Haus-Verpflegung                                                                                                                
Auf dem Kreuz 58
86152 Augsburg
Tel. (0821) 3 46 80-174
Fax. (0821) 3 46 80-120
E-Mail: sonja.grundnig @ bioland.de
Homepage: www.bioland.de

Bilder & Text: Bioland e. V.

 

Quelle:
Autor: Sonja Grundnig, Bioland e.V.; red. Bearbeitung: D. Günter
Kontakt: sonja.grundnig@bioland.de
E-Mail: sonja.grundnig@bioland.de
Internet: http://www.bioland.de

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