05.02.2012 01:03:22

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom − leider!

Vorsicht! Nicht immer ist der sogenannte Ökostrom der Umwelt zuträglich

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom − leider!

 

Alles Öko oder nicht?
Am Strommarkt hat sich viel getan. Die Zahl der Anbieter ist gestiegen. Die Preisdifferenzen sind enorm. Die Preismodelle sind vielfältiger. Dennoch kaufen die meisten Verbraucher ihren Strom immer noch viel zu teuer ein. Bei Internetportalen kann man sich gleich zu Beginn durch eine einen Klick nur die – sogenannten – Ökostromanbieter anzeigen lassen. Und Ökostrom muss nicht teurer sein als herkömmlicher Strom. 
Doch Vorsicht: Nicht immer ist dieser sogenannte Ökostrom auch wirklich der Umwelt zuträglich. Die Kraftwerke in Norwegen und Österreich erzeugen den Strom fast ausschließlich mit Wasserkraft. Für diesen Strom erhalten sie RECS-Zertifikate (Renewable Energy Certificate System). Da sie ihren Strom jedoch überwiegend nicht als Ökostrom vertreiben, können sie ihre Zertifikate an andere Energieversorger verkaufen. Dann können sie 
z. B. ihren mit Kohlekraft erzeugten Strom als Ökostrom mit RECS-Zertifikat anbieten. Dieser Ökostrom bietet keinerlei Vorteil für die Umwelt. 
Anders sieht es aus, wenn der Ökostrom die Label "ok-power" oder "Grüner Strom Label" trägt. Anbieter, die diese Label verwenden, garantieren, dass sie einen Teil ihrer Ökostrom-Einnahmen in den Bau von neuen Anlagen zur regenerativen Erzeugung von Strom investieren. Entsprechende Angebote findet man beim Öko-Institut unter www.ecotopten.de oder beim Ökostromtarifrechner des Labels ok-power http://tarifrechner.ok-power.de. 
Noch umweltfreundlicher ist es natürlich den Stromverbrauch zu reduzieren. Allein 10 % sind Leerlaufverluste(Stand-by), die sich ohne Komforteinbuße einsparen lassen. Um weitere 10 % kann man seinen Verbrauch durch kleinere Maßnahmen wie Steckerleisten reduzieren. Strommessgeräte sind in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale auszuleihen und die Energieberater helfen bei der Suche nach den Stromfressern. 
Stand: 16.4.2010

Alles Öko oder nicht?

Am Strommarkt hat sich viel getan: Die Anbieterzahl ist gestiegen und die Preisdifferenzen sind enorm. Die Angebote sind vielfältiger, aber auch unübersichtlicher geworden. Dennoch kaufen die meisten Verbraucher ihren Strom immer noch viel zu teuer ein. Im Internet kann per Mausklick der richtige Ökostromanbieter gefunden werden. Und Ökostrom muss nicht teurer sein als herkömmlicher Strom.

Doch Vorsicht: Nicht immer ist dieser sogenannte Ökostrom auch wirklich der Umwelt zuträglich. Die Kraftwerke in Norwegen und Österreich erzeugen den Strom fast ausschließlich mit Wasserkraft. Für diesen Strom erhalten sie RECS-Zertifikate (Renewable Energy Certificate System). Da sie ihren Strom jedoch überwiegend nicht als Ökostrom vertreiben, können sie ihre Zertifikate an andere Energieversorger verkaufen. Dann können sie 

z. B. ihren mit Kohlekraft erzeugten Strom als Ökostrom mit RECS-Zertifikat anbieten. Dieser Ökostrom bietet keinerlei Vorteil für die Umwelt. 

Anders sieht es aus, wenn der Ökostrom die Label "ok-power" oder "Grüner Strom Label" trägt. Anbieter, die diese Label verwenden, garantieren, dass sie einen Teil ihrer Ökostrom-Einnahmen in den Bau von neuen Anlagen zur regenerativen Erzeugung von Strom investieren. Entsprechende Angebote findet man beim Öko-Institut unter www.ecotopten.de oder beim Ökostromtarifrechner des Labels ok-power http://tarifrechner.ok-power.de

Noch umweltfreundlicher ist es natürlich den Stromverbrauch zu reduzieren. Allein 10 % sind Leerlaufverluste(Stand-by), die sich ohne Komforteinbuße einsparen lassen. Um weitere 10 % kann man seinen Verbrauch durch kleinere Maßnahmen wie Steckerleisten reduzieren. Strommessgeräte sind in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale auszuleihen und die Energieberater helfen bei der Suche nach den Stromfressern. 


Foto: Rolf van Melis / PIXELIO' www.pixelio.de  

Quelle: http://www.verbraucherzentrale.de/

 

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