Schokogenuss im neuen Gewand
Rechtzeitig zum 10-jährigen Jubiläum der fairen Bio-Schokoladen der GEPA Anfang nächsten Jahres hat die Fair Handelsorganisation ihr komplettes Schokoladensortiment erneuert und erweitert. 22 Sorten – darunter neue Spezialitäten und Klassiker – wurden auf der weltweit größten Ernährungsmesse Anuga vom 10. bis 14. Oktober in Köln präsentiert. Edle Schokoladen und exotische Gewürze sind Bestandteil der neue
n 5 Spezialitäten „Chili Blanc“, „Kardamom“, „Café Blanc“, „Fleur de Sel“ und „Espresso Caramel“. Einen besonderen Schmelz können diese Sorten wie die dunklen Schokoladen durch die großformatige Flachtafel entwickeln. Neu sind auch die Klassiker „Ganze Nuss“, „Ganze Mandel“ und „Traube Nuss“. „Das runderneuerte Sortiment ist ein Schritt nach vorn für unsere Kunden und unsere Handelspartner im Süden“, so der GEPA-Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing, Thomas Speck. „Durch seine Vielfalt möchten wir neue Schokoladenfans gewinnen und damit die Chancen für viele Kakaobauernfamilien erhöhen.“ Auf jeder Flachtafel ist jetzt das GEPA-Logo in die Schokolade geprägt. Neu ist auch der Stempel „Wir handeln – grundsätzlich fair“ auf der Vorderseite der Verpackung. „Damit unterstreichen wir unsere Einzigartigkeit und Kompetenz im Fairen Handel“, so der GEPA-Geschäftsführer Thomas Speck. „Fairer Handel ist für uns keine Nebensache, sondern Unternehmenszweck“. GEPA-Schokoladen sind aus hochwertigen Rohstoffen, ohne künstliche Aromen oder Zusatzstoffe hergestellt. Sie sind frei von Gentechnik und auf Soja-Lezithin wird
verzichtet. Die Schokoladen enthalten echte Kakaobutter, keine Fremdfette, denn das würde zu Lasten von Qualität und Produzenten gehen.
„Fairer Handel bedeutet für uns mehr als nur faire Preise für unsere Handelspartner“, so der GEPA-Geschäftsführer für Partner und Produkte, Robin Roth. „Wir eröffnen auch kleineren Organisationen den Marktzugang wie dem Genossenschaftsverband CEPICAFÉ aus Peru. Angefangen mit und gestärkt durch den Fairen Handel mit Kaffee, konnte die Organisation die Palette ausweiten und inzwischen auch hochwertigen Kakao für unser neues Sortiment anbauen“. Bei anderen wie der Kakao-Genossenschaft El Naranjillo aus Peru bietet der Absatz der Kakaobohnen über den Fairen Handel alternative Einkommensmöglichkeiten zum oft weit verbreiteten Koka-Anbau. “Früher habe ich Koka angebaut, weil man damit gut Geld verdienen kann“, so die Kakaobäuerin Benancia Nasario Murga. „Doch der Koka-Anbau ist verboten, und die Armee hat meine Felder zerstört. Dank dem Fairen Handel verdiene ich jetzt auch mit Kakaogenug, um meine Familie ernähren zu können.“
Kakao und Kakaobutter für die GEPA-Schokolade stammen von Kleinbauerngenossenschaften aus Bolivien, Peru, Dominkanischer Republik, Elfenbeinküste, Kolumbien und Nicaragua. In Zeiten niedriger Weltmarktpreise für Kakao bedeuten die Mindestpreise des Fairen Handels eine Absicherung für die Produzentenfamilien, die sonst den Schwankungen ohne Netz und doppelten Boden ausgesetzt wären. Die Bio-Zuschläge für Bio-Kakao ermöglichen die Umstellung auf Bio-Anbau und honorieren den höheren Arbeitsaufwand. Für Bio-Roh-Kakao zahlt der Faire Handel einen Mindestpreis von 1.750 US-Dollar plus 200 US-Dollar Bio-Prämie pro Tonne. Liegt der Weltmarktpreis über diesem Mindestpreis, so zahlt die GEPA für Bio-Kakao den Weltmarktpreis plus Fairtrade-Prämie und zusätzlich eine marktbedingt deutlich erhöhte Prämie für Bio-Kakao.
Quelle:
Internet: http://www.gepa.de
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